Kritik Action-Komödie: Taxi (1998) – 4 Sterne – 1 Video

Ein Taxifahrer in Marseille, der gern Rennfahrer wäre, muss einen Polizisten ohne Führerschein chauffieren. Gejagt wird eine deutsche Räuberbande in roten Mercedessen.

Pubertär:

Die Action-Komödie mit zwei drögen Jungmännern in der Hauptrolle wirkt pubertär, psychologiefrei, baut auf platte Witze und dralle Frauen. Die Handlung stolpert von Episode zu Episode, ist insgesamt an den Haaren herbeigezogen, Marseille bleibt unauffällig.

Ich fühlte mich schnell im falschen Film. Aber Reifen quietschen, es scheppert häufig, und einige Stunts stammen auch von Motorrad-Pizzafahrern. Ein Running Gag: Immer beim Liebesspiel klingeln Telefon oder Wecker, und die Bullen sind immer die Doofen, hoho.

Erfolgsgeschichte:

Taxi war in Frankreich ein Riesenerfolg mit mehreren Nachfolgern (s. Wikipedia, auch als Box zu kaufen). Regie Gérard Pirès, Buch Luc Besson, mit Samy Naceri, Frédéric Diefenthal, Marion Cotillard, Emma Sjöberg.

54.651 IMDB-Nutzer (Januar 2015) gaben im Durchschnitt 6,9 von 10 Sternen. Dabei stimmten Männer und Frauen fast gleich ab; doch Unter-18jährige werteten deutlich besser, Über-30jährige schlechter. Ich bin Ü30.


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