Kongo: Die Sapeurs von Brazzaville und Kinshasa paradieren mit Mode – mit Videos

Junge Männer in Kinshasa, Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, paradieren in aufwändiger Mode und ziehen eine ulkige Show ab. Die Bewegung heißt Les Sapeurs. Sie entstand zuvor in Brazzaville, auf der anderen Seite des Fleuve Congo.

Die Sapeurs bei Guiness:

Die Sapeurs wurden auch in einer Guiness-Anzeige vermarktet:

Guiness produzierte außerdem eine kurze Doku zu den Sapeurs:

In einem gut illustrierten Bericht untersucht die BBC genau, ob Guiness die Sapeurs authentisch darstellt.

Weitere Berichte zu den Sapeurs:

  • Oscar Wilde in den Tropen… Sie entfliehen aus dem ärmlichen Leben in eine Kunstform – und machen gleich auch noch eine Religion daraus“ (FAZ)
  • „Der Sapeur verachtet zutiefst den Schlabberlook der globalen Hip-Hop-Szene und betet nicht zu Gott, sondern zu Versace, Armani oder Gaultier“ (Zeit)
  • „Die Sapeurs in Kongo-Brazzaville verzichten lieber auf ein paar Mahlzeiten als auf den Gucci-Anzug. Sie haben die Mode zur Religion und sich selbst zur Botschaft erhoben“ (SOS Mitmensch)
  • „The world’s unlikeliest fashionistas“ (Wall Street Journal)
  • „To ease the struggles of their daily lives, the sapeurs of Congo look at their labels“ (Washington Post)
  • Geo-Fotostrecke über die Sapeurs von Brazzaville

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