James-Bond-Kritik: Im Angesicht des Todes (1985, mit Roger Moore) – 5 Sterne – mit Video & Links

Der Film (engl. A View to a Kill) ist wenig ernst, sondern voller Ironie, Selbstironie und Humor, mitunter harmlos und kindlich – auch die technischen Spielereien erscheinen läppisch. Die Action ist mittelprächtig, teils auch auf Humor getrimmt, am besten wohl die von Willy Bogner inszenierte Skijagd gleich zu Auftakt.

Die Handlung: unverständlich. Tropische Schauplätze: null.

Der Duran-Duran-Titelsong A View to a Kill erklingt immer wieder momentweise in getragener Orchesterfassung.

Roger Moore, beim Dreh 57, wirkt wie ein toupierter, dröger Onkel, der aber lauter scharfe Frauen ins Bett kriegt (Stacy Sutton, Grace Jones). Er entkommt jedem Kugelhagel, schießt aber auch selber oft daneben. Den mild irren Bösewicht spielt Christopher Walken, deutsch synchronisiert von Heiner Lauterbach.



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