James-Bond-Rezension: Octopussy (1983, mit Roger Moore) – mit Trailer – 7 Sterne

Unterhaltsam, voll skurriler Erfindungen, die jedoch nicht zu mickrig wirken, darunter ein krokodilförmiges Mikro-U-Boot und Klappflügelflugzeuge; teils auch launig kaspernde Dialoge. Dramatische Action auf Zug- und Flugzeugdächern, zwischen Tigern, Elefanten und Schlangen und auf der Rikshah.

Am infantilsten vielleicht noch der brünstige Blick auf weibliche Extremitäten und strapsgewandete Amazonenbrigaden. Nun ja, zum Schluss ein langer dramatischer Countdown – wird die böse Bombe explodieren und viele Gute hinwegraffen? Mr. Bond, James Bond, to the rescue. Wie’s wohl ausgeht?

Schöne Aufteilung zwischen Indien sowie West- und Ostdeutschland (herrlich nostalgische Opels auf dito freien Autobahnen) samt wenig überzeugendem Kuba-Vorspiel. Nicht nur wegen der Location dachte ich teils an Bollywoodfilme der 70er, sondern auch wegen der Mischung aus Kalauern, Akrobatik und Brutalität. So fiel mir der Hindi-Western Sholay ein, der wie Octopussy Drama im Zug bietet, Rikshah-Action, clowneske Scherze und Helden, die (fast) jeden Kugelhagel überleben.

Roger Moore erscheint jedoch einen Tick zu alt und wie ein seniler Lüstling mit Toupet. Er sollte eher den Chef der Organisation spielen.


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