James-Bond: Moonraker (1979, mit Roger Moore) – mit Trailer – 6 Sterne

Es beginnt amüsant, nonchalant, schwülstig und mit süffiger Selbstironie – es trieft schon zu sehr. James Bond steigt den Bösen und den Schönen nach, und immer trägt er einen coolen Spruch auf den Lippen. Amüsante Szenenwechsel: Venedig, Rio, Urwald, Weltall.

Ein paar Action-Szenen wirken reizvoll, so der Fall aus dem Flugzeug zu Beginn und vor allem das Drama auf der Zuckerhut-Seilbahn. Weniger überzeugt der lange Aufenthalt in der Raumstation.

Dabei sind die Kulissen gut gebaut, nichts wirkt lächerlich und sieht nach Spielplatz aus, allerdings Star Wars ist es auch nicht. Im ganzen Film kommt keine rechte Spannung auf, auch nicht in brisanten Gefahrensituationen, zum Beispiel im Weltall.

Die Schauspieler wirken wie neben sich, man blickt scheinbar auf eine Konzeptstudie oder auf eine Übung, aber nicht auf lebensgefährliche Situationen. Regie und Schnitt stimmen hier nicht, und die Ironie aus der ersten Hälfte bricht noch im ernsteren zweiten Teil jeden Sinn für Gefahr.


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