Filmkritik: Harri Pinter, Drecksau (2017) – 4 Sterne – mit Video

Angebliche Komödie um einen extrem mackerhaften Endvierziger (Juergen Maurer als Fahrlehrer, Ex-Eishockeystar und Eishockey-Jugendtrainer in Klagenfurt). Seine jüngere philologische Freundin (Julia Cencig) betrügt ihn mit einem Softie-Professor, der sogar selber kocht. Die Klischees kommen knüppeldick, aber dafür vollflach; die ausführliche, aufdringliche 80er-Jahre-Musik macht’s nicht subtiler („Eye of the Tiger“, „I’m in Heaven“). Nichts, aber auch nichts hat den Hauch von realistisch (Regie Andreas Schmied).

Es gibt ein paar hübsche, offenbar karinthische Ausdrücke und Schimpfwörter, welche die deutsche TV-Ausstrahlung per Untertitel verklarte – mit neuen, abweichenden Begriffen wie „Runzelpimmel“ (sic), eindeutig nicht einfach das Kärntnerische transkribierend, sehr amüsant.

Vielleicht war es ja nicht nur die Sprachkunde, die ich mich bis zum vorhersehbaren Ende durchhalten ließ. Was war es dann? Ich kann’s nicht sagen. Warum das Feuilleton den Film überwiegend lobte, weiß ich aber auch nicht.


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