Filmkritik: Das Leben ist ein Fest (2018) – 7 Sterne – mit Video

Ein französischer Hochzeitsplaner und sein chaotisches Team richten eine Nobelhochzeit im Schloss aus. Da gibt’s allerlei Chaos mit verdorbenem Essen, unwilligen Angestellten, ehrgeizigen Showsängern und natürlich Liebeshändeln. Im Vordergrund stehen die Bediensteten, die Hochzeitsgesellschaft bleibt in der Kulisse.

Gelegentlich erklingt perkussive Jazzmusik – eingespielt von Jazzer Avishai Cohen. Die Regisseure und Autoren Olivier Nakache und Éric Toledano hatten 2011 einen Riesenhit mit Ziemlich beste Freunde gehabt. Ihre Komödie Das Leben ist ein Fest ist halbwegs albern, aber nie grell und peinlich. Einige Figuren sind schlecht definiert, ihr Charakter bleibt unklar oder widersprüchlich.

Diese französische Komödie hat sicher viel Wortwitz. Auch die deutsche Synchronisation liefert einige pfiffige Ideen, sie wirkt keinesfalls unengagiert; aber sicher ist es auf Französisch ergiebiger. Weil ich eine ARD- und keine Arte-Ausstrahlung gesehen hatte, konnte ich jedoch weder französischen Ton noch französische Untertitel einschalten (jedenfalls nicht in meiner Aufzeichnung per Sat-Receiver).

Freie Assoziationen:

  • Moonsoon Wedding: Auch hier geht es um eine Hochzeit und einen Hochzeitsplaner – in einer ganz anderen Kultur und mit anderen Schwerpunkten
  • Der nackte Wahnsinn/Noises off: Auch hier herrscht Chaos hinter den Kulissen – diesmal bei den Schauspielern eines Provinztheaters während einer Aufführung
  • Eine zweite Chance auf Glück: Auch hier steht ein älterer, gepflegter, leicht melancholischer Franzose der oberen Mittelschicht vor Chaos im Beruf und in der Liebe, wieder mit einer deutlich jüngeren Frau


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