Filmkritik: Chloe (Drama, Kanada, 2009) – 3 Sterne – mit Video

Kluge, schöne Ehefrau (Ärztin, Benzfahrerin) verdächtigt ihren klugen, schönen Mann (Musikprofessor) der Untreue. Junge, schöne Prostituierte soll den Mann testweise in Versuchung führen. (Dieser Auftrag erinnert an Thommie Bayers Roman Die gefährliche Frau.)

Die Handlung in Chloe läuft nach Schema F.  Dialoge und Bilder lassen kein Klischee aus, verzichten konsequent auf Feinheit, Humor oder Glaubwürdigkeit. Aufdringlich schön und/oder aufdringlich bedeutungsvoll gefilmt in Torontos aufdringlich schicksten Häusern und Restaurants mit aufdringlicher Streichmusik (Regie Atom Egoyan, mit  Julianne Moore, Amanda Seyfried, Liam Neeson). Alles ist unsubtil, die Escort-Dame völlig unverständlich. Die Schicksale lassen kalt, speziell das hysterische Ende.

  • Zuschauerwertung IMDB: 6,3 von 10 (56.576 Stimmen)
  • Zuschauerwertung bei Rotten Tomatoes: 39% gefiel’s, durschnittliche Wertung 3,0 von 5 (30.358 Stimmen)
  • Profikritiker-Durchschnitt bei Rotten Tomatoes: 51% Zustimmung, durchschnittlich 5,8/10 Sterne, 77 positive und 74 negative Kritiken
  • Profikritiker-Durchschnitt bei Metacritic: 48 (bei 33 Kritiken, davon 10 positiv, 19 gemischt, alle im September 2016)


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