Deutscher Roman: Ein Mann wie Holm, von Matthias Keidtel (2006) – 5 Sterne

Viele kleine lustige Ideen, ich habe öfter geschmunzelt, aber nicht gelacht. Auf die Dauer wirkt die Masche – ein Eigenbrötler steigert sich immer weiter in abstruse Gedankengänge hinein und lässt sich davon zu abwegigem Handeln bringen – aber ermüdend.

Man hat den Eindruck, dass der Autor einfach seinen eigenen Alltag noch einmal durch die „Holm-Brille“ wiedergibt und dabei auch Ereignisse schildert, die nicht zum Gesamtbild beitragen (so etwa die schwer nachvollziehbare Einladung zum diplomatischen Empfang).

Die Romane von David Nicholls sind lustiger.

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